Eigentlich hätte ich Medizin studieren sollen….

 In ReizdarmReizwort

Wie vermutlich die meisten hier, habe ich jahrelang mit Darmbeschwerden zu tun gehabt. Fast 30 Jahre einen ständig aufgeblähten Bauch, obwohl ich schlank war, fühlte ich mich fett. In weiten Klamotten versteckt, hübsche ich von Arzt zu Arzt… für die lapidare Diagnose “Reizdarm”.

Als ich 2016 einen erneuten Anlauf startete, ertestete der Intetnist zunächst nur die Zöliakalie, da die in der Familie bereits vorhanden ist. Zu meinem Glück ohne Befund, dennoch noch immer nicht die Lösung gefunden. Mein Internist ließ mich so dann erst mal ein Jahr stehen, da er der Meinung war Lebensmittelintoleranzen bilden sich nicht einfach in einer Generation, diese würden genetisch weiter gegeben. Nach Magen und Darmspiegelung könnte er mir auch keine Ursache für mein Problem nennen.

Mitte 2017 musste ich selbst feststellen, das mir bestimmte Lebensmittel einfach nicht bekommen. Zu der Zeit ernährte ich mich vegetarisch, leider ging es mir verdauungstechnisch immer schlechter. So bin ich mit meinem Gefühl “könnte es nicht doch eine Laktoseintoleranz sein?” erneut zu dem Internisten, der immer noch der festen Überzeugung war das dies überhaupt nicht sein könne, da keiner in meiner Familie ausser mir das hätte, das wäre doch genetisch… bla bla bla….

Da ist mir zum ersten mal die Beherrschung flöten gegangen. In einer zehnminütigen Hasstirade musste sich mein Internist einiges anhören. Zum einen könnte es ja möglich sein, das die älteren Familienmitglieder die Lebensmittel einfach meiden und deren Intoleranzen einfach nicht entdeckt wurden. Das unser Zöli bisher die einzigste in der Familie ist und er nicht nach Ausreden suchen soll, sondern mal lieber seine Arbeit anständig machen soll. Beendet habe ich meinen Vortrag mit den Worten “ich hätte Medizin studieren sollen… dann müsste ich mir diesen Schwachsinn hier nicht geben!”

Er war von meinem Vortrag überzeugt, eine Woche drauf Termin zum Laktose Test. Siehe da – postiv! Bei Fruktose und Sorbit gab es auch noch einen Treffer. Bei unserem Abschlussgespräch, war der Internist sehr kleinlaut, gab seinen Fehler aber immerhin zu.

Das Ende vom Lied, kein Blähbauch mehr und das erste mal enge Kleidung  (:

Und zur Theroie meines Internisten zur genetischen Weitergabe… so unrecht hatte er nicht, hab meine Intoleranzen an meinen Sohn weiter vererbt. Aber das werde ich ihm vorerst nicht erzählen.

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