Reisflockenporridge mit Himbeersoße – low-FODMAP Rezept

Dies ist ein low FODMAP Gastrezept von Sandra von Leben mit Reizdarm

Heute möchte ich euch eine leckere glutenfreie, laktosefreie und fructosearme Variante eines Reisflockenporridge vorstellen. Wenn ich weiß, dass mein Tag stressig wird, dann kann mir mit diesem Frühstück nichts passieren. Probiert es aus.

Für das Rezept braucht ihr:

Reisflockenporridge:

1/2 Tasse Reisflocken

1 Tasse Milch (Laktose frei oder pflanzlich)

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Zimt

Johannisbeerensoße:

1/2 Tasse TK-Himbeeren

1 TL gehackte Mandeln

1 TL Reissirup

 

Low FODMAP Rezept Reisflockenporridge mit Johannisbeerensoße – So gehts:

  • Die Reisflocken in einen kleinen Topf geben.
  • Die Milch, den Vanillezucker und Zimt unterrühren und aufkochen.
  • Nun die Hitze reduzieren und 5 Minuten weiter köcheln. Ab und zu umrühren.
  • Anschließend vom Herd nehmen und 5 Minuten zugedeckt quellen lassen.
  • Die tiefgekühlten Himbeeren in einen kleinen Topf geben und aufkochen.
  • Nun die Mandeln und den Reissirup hinzufügen und einige Minuten köcheln bis die Soße andickt.

Das Porridge auf einen Teller geben, die Soße darüber gießen und mit Mandelmus und gemahlener Vanille garnieren. Guten Appetit.

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Über die Autorin

Ich leide schon viele Jahre unter dem Reizdarm. Mit 18 Jahren habe ich zum ersten Mal die Diagnose bekommen. Seitdem habe ich viele Ernährungsweisen und Medikamente ausprobiert und leider meine Gesundheit immer wieder mit meinen Experimenten auf die Probe gestellt. Heute weiß ich was mir gut tut und was ich definitiv meiden sollte. Diese ganzen Erfahrungen teile ich auf meinem Blog Leben mit Reizdarm.

Mit dem Reizdarmsyndrom kann jeder Tag eine Herausforderung sein, letztendlich kann man nie wissen wann und wo man wieder von Schmerzen und plötzlichen Stuhlgang geplagt wird. Ich habe durch meine Ernährungsweise diese Beschwerden endlich in den Griff bekommen. Es war ein langer Weg der sich mehr als gelohnt hat und ich würde jeden raten für sich persönlich herauszufinden, welche Lebensmittel einem gut tun.

Sich beim Essen einzuschränken ist nicht leicht und erfordert viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Doch man bekommt unglaublich viel Lebensqualität zurück. Heute kann ich die Tage zählen, an denen ich Schmerzen hab oder es mir schlecht geht. Vorher konnte ich die wenigen Tage zählen, die ich nicht quälend auf der Toilette verbracht habe.

Ich habe jetzt dieses Gefühl von Sicherheit bezüglich meiner kompletten Verdauung. Ab und zu gönne ich mir dann auch mal eine Ausnahme, die kalkuliere ich aber in meinen Lebensstil ein. Heißt, wenn ich etwas Besonderes vor habe, dann halt ich mich eine Woche strikt an meine Ernährungsweise. Wenn ich aber weiß, dass ich mein Wochenende relaxt zuhause verbringe, dann gönne ich mir auch mal eine leckere Pizza beim Italiener oder eine riesige Portion Eis.

Doch am Morgen sind Experimente tabu. Das Frühstück ist die beste Grundlage für einen erfolgreichen und entspannten Tag. Wenn ich morgens schon Schmerzen habe, weiß ich der Tag wird mies. Deswegen habe ich mir einige Dinge angewöhnt, die ich hier mit euch teilen möchte.

  • Ich gehe nie mit leeren Magen aus dem Haus. Selbst wenn es schnell gehen muss und ich gezwungen bin auf Arbeit zu frühstücken, esse ich immer eine Banane. Ein Loch im Bauch zu haben ist für mich eines der schlimmsten Gefühle und besonders mit dem Reizdarm versuche ich alles zu vermeiden was nur im Geringsten irgendwelche Schmerzen in meinem Bauch verursacht.
  • Ich frühstücke in Ruhe und aufrechtsitzend am Tisch.
  • Am liebsten esse ich morgens etwas Warmes wie Porridge.
  • Während des Essens trinke ich nicht. Ich trinke erst nach dem Frühstück einen warmen Tee.
  • Mein Frühstück besteht nur aus Lebensmitteln, die ich zu 100% vertrage.

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