Low-FODMAP-Diät gegen das Reizdarmsyndrom

Chronische Magen-Darm-Probleme beim Reizdarmsyndrom können zum Verzweifeln sein. Dr. Sue Shepherd von der Monash Universität in Victoria ist selbst von Zöliakie betroffen und kennt die Einschränkung der Lebensqualität durch Störungen im Verdauungstrakt sehr gut. Dies hat sie als promovierte Ernährungswissenschaftlerin angetrieben, neue Lösungen wie die Low-FODMAP-Diät zu erforschen und bekannt zu machen. Eine FODMAP-arme Diät konnte schon das Leben vieler Reizdarm-Patienten erleichtern. Dabei ist es nicht Ziel, eine vollkommen FODMAP-freie Diät durchzuhalten, sonder vielmehr die Menge der FODMAPs in der täglichen Diät bewusst zu reduzieren. Hier findest du das relevante Wissen von Frau Sherperd und dem weltweiten Reizdarm-Expertenkreis rund um die fermentierbaren Kohlenhydrate, FODMAPs, zusammengefasst.

Was sind FODMAPs?

F Fermentierbare
O Oligosaccharide
D Disaccharide
M Monosaccharide
A and (und)
P Polyole

FODMAPs sind bestimmte kurzkettige Zucker (Kohlenhydrate) und Zuckeralkohole, die von Natur aus in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind. Dabei sind FODMAPs grundsätzlich nicht schädlich, sondern Bestandteil der täglichen Ernährung gesundheitsbewusst lebender Menschen.

Man geht davon aus, dass der Körper vieler Menschen mit Reizdarmsyndrom empfindlich gegenüber FODMAPs ist. Dies nennt man auch FODMAP-Empfindlichkeit.

Das Wort FODMAP setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen: Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und (and) Polyole. Saccharid steht hierbei für Zucker, der die Grundsubstanz dieser Stoffe ist. Was es mit der Fermentierung (Gärung) auf sich hat, wird im nächsten Abschnitt erklärt.

Was sind fermentierbare Kohlenhydrate?

FODMAPS

Alle Lebensmittel, die von unserem Körper verdaut werden, müssen im Darm zunächst in ihre Bestandteile zerlegt werden. Ein paar leckere Nudeln zum Beispiel bestehen hauptsächlich aus Weizenmehl. Die Bestandteile des Weizenmehls sind vielfach verzweigte Zucker (Kohlenhydrate), die im Darm erst einmal in kleinere Einheiten zersetzt werden müssen. Die Kohlenhydrate des Weizenmehls zählen zu den FODMAPs. Werden FODMAPs im Dünndarm schlecht aufgenommen (Malabsorption), gelangen sie in den Dickdarm.

Wegen der Fermentierbarkeit der FODMAPs kommt es dann in Gärungsprozessen zu einer Zersetzung der Kohlenhydrate durch die unzähligen Bakterien der Dickdarmflora (Mikrobiom) und vielleicht auch im sonst bakterienarmen Dünndarm (bei einer Dünndarmfehlbesiedlung). Diese Gärungsprozesse nennt man Fermentation. Durch die Fermentation der FODMAPs werden unter anderem Nährsalze (Elektrolyte) und Wasser zurückgewonnen. Außerdem entstehen bei der Fermentation Gase wie Methan, Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserstoff (H2). Diese Gase können den ohnehin überempfindlichen Darm zusätzlich reizen. Für einen gesunden Darm sind FODMAPs weniger problematisch, weshalb auch aus diesem Grund eine FODMAP-Diät hier wenig Sinn macht. Neben den Gasen entstehen kurzkettige Fettsäuren bei der Fermentation. Dazu gehören Propionsäure (Metacetonsäure) und Buttersäure (Butyrate).

Warum werden FODMAPs schlecht im Darm aufgenommen?

FODMAPs werden aus bestimmten Gründen schlecht im Darm aufgenommen (resorbiert). Zu den Hauptgründen zählen

  • Kanäle und Transporter zur Aufnahme der Zucker sind mit der Aufnahme der Zucker überfordert (v.a. mit Fructose)
  • Zuckeralkohole sind zu groß für die Passage der Darmwand
  • Enzyme (v.a. Laktase) sind mit der Spaltung der Zucker überfordert
  • Enzyme zur Spaltung bestimmter Zucker (z.B. Galaktane) fehlen in der Darmwand

Wie fördern FODMAPs die Reizdarm Symptome?

FODMAPs führen über eine Erhöhung des Wassereinstroms in den Darm (osmotische Wirksamkeit) und eine erhöhte Gasproduktion zu einer Aufblähung des Darms. Diese verstärkte Gasproduktion durch FODMAPs wurde in Studien auch bei Betroffenen mit Reizdarmsyndrom in Wasserstoff-Atemgastests (H2-Atemtest) nachwiesen. Als Folge kommt es zur einem Blähbauch (Distension), Blähungen und Flatulenz (Luftabgang), einer veränderten Bewegungsaktivität des Darms (Motilität) und Schmerzen. Durch die Dehnung der Darmwand ist diese zudem durchlässiger, was zu einer erhöhten Entzündungswahrscheinlichkeit führt (Steigerung der intestinalen Permeabilität). Über welche Mechanismen sich eine Reduktion der FODMAPs bei etwa 60 bis 70 Prozent der Reizdarmpatienten vom Verstopfungs-Typ positiv auswirkt, ist noch unklar, da die Low-FODMAP-Diät theoretisch hier nicht wirken sollte. Die Verbesserung der Verstopfungssymptome konnte aber schon in Studien belegt werden. Inwieweit FODMAPs die Darmflora des Menschen positiv oder negativ beeinflussen, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Wie funktioniert eine Low-FODMAP-Diät?

Eine Low-FODMAP-Diät setzt sich aus zwei Phasen zusammen, einer Restriktionsphase (auch Elimininationsphase) und einer schrittweisen Reexposition FODMAP-reicher Lebensmittel. Gerade die zweite Phase der Low-FODMAP-Diät ist anspruchsvoll, aber wichtig. Es ist dabei wichtig, realistische Erwartung zu haben und zu wissen, dass trotz Ernährungsumstellung weiterhin Beschwerden bestehen können. Nicht bei jedem kann eine Beschwerdefreiheit erreicht werden, jedoch ist die Low-FODMAP-Diät, die aktuell beste verfügbare Behandlungsmethode beim Reizdarmsyndrom.

  1. Restriktionsphase: für sechs bis acht Wochen wird auf FODMAP-reiche Lebensmittel verzichtet. Wir empfehlen in der Zeit auch auf Gluten zu verzichten, da einige Studien hier zusätzliche positive Effekte beim Reizdarmsyndrom festgestellt haben.
  2. Reexposition: bei der schrittweisen Reexposition werden, in Verbindung mit einem Symptomtagebuch, nacheinander bestimmte FODMAP-reiche Lebensmittel in die Diät wiederaufgenommen. Ziel der Reexposition ist es, die individuelle Toleranzgrenze für FODMAP- und glutenreiche Lebensmittel zu bestimmen. Außerdem kann so ein an die individuellen Unverträglichkeiten angepasster Ernährungsplan ausgearbeitet werden, der ausgewogener als eine streng kombinierte glutenfreie und FODMAP-arme Diät ist. In der Reexpositionsphase kann jede Woche ein Lebensmittel hinzugenommen werden, das mindestens zwei Mal in dieser Testwoche in einer normalen Portionsgröße verzehrt werden kann.

Welche Oligosaccharide sind FODMAPs?

Oligosaccharide sind Kohlenhydratketten, die aus drei bis neun Einfachzuckern (Monossachariden) bestehen. Insbesondere Hülsenfrüchte sind reich an Oligosacchariden. Zu den Oligosacchariden gehören Fruktane, Galaktane, Frukto-Oligosaccharide und Galakto-Oligosaccharide. Dass es nach demReizdarm_low_fodmap

Verzehr von Hülsenfrüchten verstärkt zu Blähungen kommt, ist auf die Oligosaccharide zurückzuführen. Der Spruch „jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“ ist deshalb ein gutes Beispiel für die Wirkung von FODMAPs auf die Gasproduktion und Gärprozesse bei der Verdauung.

  • Gemüse mit diesen FODMAPs (Fruktanen) sind unter anderem Artischocken, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Knoblauch Kohl, Lauch, Rosenkohl, Rucola, Spargel und Zwiebeln
  • Getreide mit diesen FODMAPs (Fruktanen) sind unter anderem Roggen, Weizen, Gerste
  • Früchte mit diesen FODMAPs (Fruktanen) sind unter anderem Kaki, Nektarinen, weiße Pfirsiche und Wassermelone
  • Hülsenfrüchte mit diesen FODMAPs (Galaktanen) sind unter anderem rote und weiße Bohnen, Kichererbsen, Linsen

Welche Disaccharide gehören zu den FODMAPs?

Dissacharide sind Zweifachzucker. Milchzucker (Laktose) gehört als Disaccharid zu den FODMAPs. Laktose besteht aus den Einfachzuckern Glukose und Galaktose. Zum Beispiel ist der Zucker in laktosehatiger Milch, Joghurt, Ricotta und Hüttenkäse enthalten. Dabei wird Laktose von dem Enzym Laktase in der Darmschleimhaut gespalten und dann aufgenommen. Ist zu wenig von der Laktase vorhanden, kommt es zu typischen Symptomen einer FODMAP-Unverträglichkeit wie Gasentwicklung, Blähungen und Bauchschmerzen.

Man geht heute davon aus, dass es mehr als nur zwei Formen der Laktoseverträglichkeit gibt. Neben Personen, die Laktose vertragen (Laktosetoleranz) und Personen, die Laktose nicht vertragen (Laktoseintoleranz), werden noch Zwischenformen vermutet. Ähnlich wir ein junges Kätzchen, das sich noch ausschließlich von Milch ernähren kann und die Laktose als ausgewachsene Katze Verdauungsprobleme bereitet, geht man auch beim Menschen von einer dynamischen Laktoseverträglichkeit aus, die sich mit dem Lebensstil und Alter verändert. Dies würde auch erklären, warum sich die FODMAP-Verträglichkeit in manchen Fällen im Laufe eines Lebens verschlechtert.

Welche Monosaccharide gehören zu den FODMAPs?

Monosaccharide sind Einfachzucker. Unter den Einfachzuckern zählt der Fruchtzucker (Fruktose) zu den FODMAPs. Fruktose wird als Süßungsmittel in Erfrischungsgetränken und vielen anderen Nahrungsmittel verwendet. In den letzten Jahren ist vor allem durch Mais-Sirup (syn. Glucose-Fruktose-Sirup, engl. High-fructose corn syrup, HFCS) der Konsum von Fruktose stark angestiegen. Außerdem kommt sie als typisches FODMAP in Früchten wie Äpfeln, Birnen, Feigen, Mangos, Dosenfrüchten, Trockenfrüchten und Wassermelonen vor. Weiterhin enthalten auch Artischocken und Spargel das FODMAP Fruktose. Auch Honig hat einen hohen Fruktose-Anteil. Fruktose wird vor allem durch einen bestimmten Transporter (GLUT-5) im Dünndarm aufgenommen. Auch bei Patienten ohne das Reizdarmsyndrom oder eine Fruktoseunverträglichkeit ist die Aufnahmefähigkeit der Fruktose-Transporter begrenzt. Wird zu viel Fruktose auf einmal aufgenommen, verbleibt ein Rest der FODMAPs im Darm und es kommt zu den typischen Symptomen einer FODMAP-Unverträglichkeit.

Versuche zeigen, dass es bei 80 Prozent der gesunden Menschen zu einer mangelhaften Fruktoseaufnahme (Malabsorption) kommt, wenn sie mehr als 50 Gramm Fruktose auf einmal einnehmen. Durch die gleichzeitige Einnahme von Glucose (Traubenzucker) kann die Fruktoseaufnahme verbessert werden. Hierbei spielen GLUT-2-Tansporter eine wichtige Rolle. Werden Glukose und Fruktose zusammen eingenommen, kommt es folglich auf das Verhältnis zwischen den beiden Zuckern an. So ist zum Beispiel der Verzehr einer halben Banane bei der Low-FODMAP-Diät erlaubt und auch Haushaltszucker (Saccharose) in sehr kleinen Mengen. Gibt es einen jedoch Überschuss des FODMAPs Fruktose, kann dies zu Beschwerden führen.

Warum bewirken Zuckeraustauschstoffe Durchfall?

Polyole sind Zuckeralkohole, deren bekannte Vertreter Sorbitol (Sorbit), Mannitol (Mannit), Xylitol (Xylit) und Maltitol (Maltit) zu den FODMAPs gehören. Polyole kommen in manchen Früchte- und Gemüsesorten vor. So kommen beispielsweise in Äpfeln, Aprikosen und Kirschen Polyole vor. Vielleicht sind Kirschen ein sehr gutes Beispiel für FODMAP-reiche Früchte. „Kirschen gegessen, Wasser getrunken, übel geworden, ins Krankenhaus gekommen“, ist ein bekannter Spruch, der die Wirkung von Fruktose- und Polyol-reichen Früchten verdeutlicht. Wenn Kinder also unter dem Kirschbaum zu viele Kirschen naschen und ihnen das nicht gut bekommt, ist dies eine Folge der bakteriellen Gärung der in Kirschen enthaltenen FODMAPs.

Häufig werden Polyole jedoch auch als Zuckeraustauschstoffe in kalorienreduzierten Lebensmitteln verwendet. Auch in zahnschonenden zuckerfreien Süßigkeiten und Kaugummis werden Polyole zum Süßen zugesetzt. Polyole sind ein gutes Beispiel für die osmotische Wirksamkeit von FODMAPS. Als osmotisch wirksam werden FODMAPs bezeichnet, weil sie durch Osmose, eine physikalische Kraft, Wasser ins Darminnere ziehen. Bekannt ist dieses Phänomen durch den Warnhinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ auf Produkten die FODMAPs als Zuckerersatz verwenden. Hersteller sind durch die EU-Richtlinie 94/35/EG verpflichtet, folgende FODMAPs (Polyole), die als Süßungsmittel eingesetzt werden, zu kennzeichnen:

  • Sorbit (E 420)
  • Mannit (E 421)
  • Isomalt (E 953)
  • Maltit (E 965)
  • Maltitol-Sirup (E 965)
  • Lactit (E 966)
  • Xylit (E 967)
  • Erythrit (E 968)

Zuckeralkohole wirken wie andere FODMAPs auch abführend, sodass sie bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall führen. Da sie schlecht über die Darmwand aufgenommen werden und Wasser anziehen (osmotisch), verflüssigen sie den Stuhl.

Warum vertragen Personen mit Reizdarm FODMAPs schlechter?

Obwohl FODMAPs von allen Menschen schlecht verdaut werden, sind nicht per se schlecht.  Betroffene von Darmerkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom reagieren aber aus verschiedenen Gründen besonders starkt auf FODMAP-reiche Nahrung. Zu diesen Gründen gehören folgende:

  • Viszerale Hypersensitivität: Reizdarm führt zu einer Überempfindlichkeit des Darms, so dass die Effekte der FODMAPs schlimmer empfunden werden
  • Mikrobiom: das Reizdarmsyndrom führt zu einer Veränderung der Bakterienbesiedlung (Darmflora), was mit einer veränderten Gärung der FODMAPs einhergeht
  • Motilitätsstörung: eine veränderte Aktivität der Darmmuskulatur und des Nervensystems des Darms (Darmhirn) beim Reizdarmsyndrom führt zu einer erhöhten Krampfneigung der Darmmuskulatur unter Einfluss der FODMAPs

Kann jeder die Low-FODMAP-Diät ausprobieren?

Die FODMAPs dienen den Bakterien im Darm als Nahrung. Somit wird den Bakterien durch eine FODMAP-arme Diät die Nahrungsgrundlage entzogen. Deshalb sollten sich vor allem Menschen mit einer gesunden Darmflora gut überlegen, ob sie die Zusammensetzung der Bakterien (Mikorbiom) durch die FODMAP-Diät verändern wollen. Der genaue Einfluss der FODMAP-Diät auf das Mikrobiom ist nämlich noch nicht ausreichend erforscht. Besonders die Langzeitfolgen der Diät sind noch nicht bekannt. Es gibt jedoch Hinweise, dass eine FODMAP-Diät auch das Wachstum von für den Darm positiven Bakterien (z.B. probiotischen Bakterien) hemmen und den Stuhl alkalischer machen kann (pH-Wert-Erhöhung). So können etwa auch Bifidobakterien, Ruminococcus gnavus, Akkermansia muciniphila und Lactobacilli im Wachstum gestört werden. Dies kann negative Folgen für die Darmgesundheit haben.

Aus diesem Grund sollte die Diät nur zeitlich begrenzt (etwa zwei Monate) von Betroffenen mit einer Reizdarm-Diagnose als Teil einer multimodalen Therapie durchgeführt werden. Häufig kommt es in diesem Zeitraum schon zu einer Besserung der Reizdarm-Symptome, so dass nach acht Wochen jede Woche oder alle zwei Wochen ein bestimmtes FODMAP-reiches Lebensmittel testweise wieder in die Diät eingeführt werden kann, um langfristig eine ausgewogenere individuelle Ernährung herauszufinden.

Wie wird der FODMAP-Gehalt von Lebensmitteln bestimmt?

Wer die Low-FODMAP-Diät macht, fragt sich vielleicht, wie die Menge an FODMAPs in Lebensmitteln gemessen wird. Da die FODMAP-Diät durch australische Forscher bekannt wurde, liegt es nahe, dass auch die Messmethoden in Australien entwickelt wurden. In der Tat ist die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (engl. high-performance liquid chromatography, HPLC) in Verbindung mit Lichtstreudetektoren, (engl. Evaporative Light Scattering Detector, ELSD) zur Messung von FODMAP-Gehalten in der Nahrung durch Australische Forscher bekannt geworden. Durch diese Technik lässt dich die Menge an fermentierbaren Kohlenhydraten (FODMAPs) in Lebensmitteln bestimmen.

Wirkt sich die low-FODMAP-Diät auf den Histaminstoffwechsel aus?

Eine aktuelle Studie, die im März 2016 veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass sich durch die low-FODMAP-Diät die Histamin-Spiegel im Blut und Urin reduzieren. In der Vergleichsgruppe mit hoher FODMAP-Aufnahme, waren die Histamin-Spiegel vergleichsweise erhöht. Die Forscher vermuten dass Histamin eine wichtige Rolle als Signalmolekül bei der Entstehung von Reizdarm-Symptomen spielt.

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Quellen
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Showing 2 comments
  • Monika Rudewig
    Antworten

    Wo sind denn nun die Rezepte mit Low-Fodmap-Lebensmitteln?

    Viele Grüße, Monika Rudewig

    • andre
      Antworten

      Hallo Monika,

      wir haben zum einen unseren Bereich FODMAP Rezepte: http://reizdarm.one/low-fodmap-rezepte/
      Dort fügen wir in Zukunft noch einige hinzu. Ebenfalls findest du noch ein paar Beispielrezepte in unserem Ebook.

      Liebe Grüße André

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