Käsekuchen mit Karamellsoße – low-FODMAP Rezept

Dies ist ein low FODAMP Gastrezept von Pia

Was wäre das Leben ohne Käsekuchen. Dieser cremige low FODMAP Käsekuchen eignet sich perfekt als süße Nascherei.

Für das Rezept braucht ihr:

200 ml (lactosefreie) Sahne oder Kokosmilch

70g Traubenzucker

200 g glutenfreie Mürbeteigkekse

110 g Butter

500 g lactosefreier Frischkäse

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eiweiß

1 Eigelb 

 

Karamell selbst gemacht:

Für den leckeren Käsekuchen mit der besonderen Karamellnote lässt sich das Karamell ganz leicht zaubern. Das geht prima auch schon einen Tag vorher. Die Konsistenz des Karamells könnt ihr dabei nach eigenem Geschmack bestimmen.

So geht’s:

200 ml Sahne zusammen mit 70 g Traubenzucker in einem Topf unter ständigem rühren aufkochen lassen. Anschließend bei geringerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen und weiterhin gut rühren. Die süße, goldene, dickflüssige Masse in einem Gefäß etwa Fingerdick ausgießen und abkühlen lassen.

Damit der erster Karamell-Versuch nicht schief geht, haltet euch zunächst an die 20 Minuten-Regel. Manchmal können es nur ein paar Minuten Unachtsamkeit sein, die das Karamell verbrennen lassen. Probiert daher zwischendurch gerne mal eure goldene Soße, da es sich an der Farbe nicht erkennen lässt, ob das Karamell schon zu lange geköchelt hat. Nach 20 Minuten erhaltet ihr eine cremige Karamellsoße. Nach 25 Minuten sollte das Karamell vom Herd genommen werden, wenn Toffees oder festes Karamell gewünscht sind. Im Kühlschrank wird das Karamell innerhalb einer Nacht zu tollen festen goldenen Leckerbissen. Im Kuchen kann das noch flüssige Karamell prima weiter verarbeitet werden…

Käsekuchen

So geht’s

Zunächst wird der Boden des Kuchens aus glutenfreien Mürbeteigkeksen gemacht. Dafür braucht ihr 200 g selbstgebackene oder gekaufte Kekse, die ihr zu feinen Krümeln zerreibt. Ein Mixer oder die Küchenmaschine kann das natürlich besonders fein. Viel mehr Spaß macht es allerdings, wenn ihr die Kekse einfach in der Verpackung lasst oder in eine Tüte gebt und mit den Händen oder einem Nudelholz zerkrümelt. Anschließend vermischt ihr die Krümel mit 110 g geschmolzener Butter, drückt den Teig in einer Springform gleichmäßig aus und stellt ihn 30 Minuten im Kühlschrank kalt.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Belag vorbereiten. Dazu trennt ihr 3 Eier. Die drei Eiweiße werden mit 100 g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker aufgeschlagen. Anschließend wird ein Eigelb, sowie 500 g Frischkäse untergehoben und zu einem gleichmäßigen cremigen Teig verarbeitet.

Da lactosefreie Produkte von Natur aus etwas süßer sind, solltet ihr nach Geschmack etwas mehr Zucker oder Traubenzucker verwenden, falls ihr den Käsekuchen mit normalen Milchprodukten backen möchtet.

Bevor ihr die Käsemasse auf den gekühlten Boden gebt kommt nun das Karamell ins Spiel. Etwa die Hälfte der Karamellmasse wird nun gleichmäßig auf dem Keksboden verteilt. Anschließend gebt ihr die Frischkäse-Creme darüber und backt den Kuchen für eine Stunde im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad.

Der Kuchen schmeckt am besten abgekühlt. Wer allerdings gar nicht warten kann darf schon ein Stückchen warm probieren ohne Angst haben zu müssen, dass der Kuchen zerfällt.

Falls ihr das übriggebliebene Karamell nicht schon aufgenascht habt, kann zum Verzieren verwendet werden. Solltet ihr feste Karamelltoffees gemacht haben, lassen sich diese in der Mikrowelle oder mit ein wenig Hitze wieder etwas schmelzen und dekorativ über den Käsekuchen gießen.

Fertig ist der low FODMAP Käsekuchen mit Karamellsoße

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